Sonntag, 4. Dezember 2016

Nicht vergessen: Barbarazweige schneiden!

Kirschblüten zu Weihnachten? Warum nicht. Mit Barbara-Zweigen.
Traditionell werden heute am 4. Dezember von Obst- und Zierobstbäumen wie Kirsche sowie Apfel Zweige für die Vase geschnitten.
Wer zartes Blattgrün liebt, hat auch Freude mit Birken- oder Weidenzweigen.
Um zur Blüte zu kommen, brauchen die Zweige einen Kälteschock - den sie wohl in den meisten Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz bereits bekommen haben sollten. Wo dies noch nicht der Fall war, hilft ein Trick: Die Zweige einfach für eine "künstliche Frostnacht" in die Tiefkühltruhe legen.

Darauf achten, dass nicht durch zu warme Heizungsluft die Knospen vertrocknen. Lieber mal sprühen für etwas Luftfeuchte.

Der Name rührt vom heutigen Tag der Heiligen Barbara her.
Meine Glückwünsche allen Leserinnen mit diesem oder verwandten Namen zum Namenstag!

Nach einer Legende verfing sich ein Kirschzweig im Gewand der Heiligen Barbara auf dem Weg zum Kerker und in ihrer Zelle gab die pflanzenliebende Barbara dem Zweig immer Wasser, so dass er am Tag ihrer Hinrichtung Blüten zeigte.
Zum Glück teilen wir ihr Schicksal nicht.... 
Aber die Freude an so etwas Einfachem ist bestimmt gerade in der reizüberfluteten Vorweihnachtszeit nicht das Schlechteste.

Einen schönen 2. Adventssonntag
wünscht Euch
Renee


Kommentare:

  1. Liebe Renee, leider habe ich noch keinen Kirschzweig. Ich werde aber morgen mein Glück in der Gärtnerei versuchen. Unseren eigenen Kirschbäume sind leider zu klein, um ihnen etwas wegzuschmeißen.

    Lg kathrin

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  2. Alternativ sind auch Zweige von Zierjohannisbeere oder Forsythie möglich. Weiter sollen Kornelkirsche, Schlehe, Zierquitte und Winterjasmin funktionieren. Auch Zaubernuss wird genannt.
    Wenn die Bäumchen noch wachsen müssen oder man das Gehölz unnötig verstümmeln würde, müsste hier die Schere auch im Haus bleiben..
    Hab eine gute Woche
    Renee

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