Mittwoch, 28. Dezember 2016

Zwischen den Jahren

Die Weihnachtstage sind vorüber, Silvester steht vor der Tür.
Die Vorbereitungen für die Festtage gehen fast nahtlos ineinander über. Der Trubel der Weihnachtseinkäufe in den Geschäften setzt sich mit dem Einlösen von Gutscheinen und Geldgeschenken sowie Umtauschaktionen fort. Vor dem Wochenende werden sicher wieder Parkplätze knapp und Läden voll, wenn Feuerwerke, Getränke und Leckeres für die Silvesterfeiern besorgt werden. In den Städten ist keine Entspannung zu bemerken.
 
Mir ist nach der Opulenz der üppigen Weihnachtstage und vor dem glitzernden, quirligen Jahreswechsel eine kleine Ruhepause wichtig. Zurückfahren, auf das für mich Wesentliche besinnen. Sortieren und Aufräumen - auch von Gedanken. Die berühmten Jahresvorsätze fassen. Auch wenn sie nicht alle eingehalten werden....
 
Da passt die jetzt im Garten blühende Christrose (Helleborus niger) dazu. Klar, schlicht, reduziert - und doch mit ihrer reinweißen Blüte und den sattgrünen Blättern eine fantastische Gartenpflanze.
 
Der bevorzugte Standort der Christrosen ist schattig bis halbschattig. Wenn der Boden lehmig, idealerweise dazu leicht kalkhaltig ist, versamen sie sich. Da die weißen Blüten im Abblühen noch lange durch die später grüne Farbe und dann die Samenkapseln attraktiv sind, fällt es nicht schwer sie bis zum Aufplatzen der Kapseln stehen zu lassen.
 
Jetzt in den Gartencentern angebotene Pflanzen können einige Zeit in der Wohnung aushalten. Im Frühling freuen sie sich über einen Platz im Garten.
 
Als großes Plus gegenüber den später blühenden Helleborus-Hybriden empfinde ich die aufrechten Blüten (für die man sich nicht auf den Boden legen muss, um sie anzuschauen...), denen der Frost nichts anhaben kann.
 
 
Euch allen Zeit für ein persönliches "Reset"
und
einen guten Start in das neue Jahr 2017
wünscht
Renee
 

Freitag, 23. Dezember 2016

Frohe und friedvolle Weihnachten!

Frohe und friedvolle Weihnachten
 
mit besinnlichen Stunden,
Zeit zum Lachen und froh miteinander sein,
Entspannung und Anregung finden,
das Glück des Augenblicks sehen
und Zufriedenheit mit dem was ist
 
wünscht Euch von Herzen
Renee
 
 Die wundervollen Fresken in der Kuppel der Karlskirche in Wien
fotografiert aus der Plattform in 32,5 m Höhe
-
dem Himmel nah!
 
 
Ein ganz großes Danke schön
an alle Leser der "Minutenpause".
Danke für Eure Kommentare und das Aufnehmen in Eure Leselisten,
Ihr habt mich damit sehr froh gemacht!
 
Renee


Mittwoch, 14. Dezember 2016

Ist das Kunst? Nein, Natur!

    Kunst und Natur - zwei Gegensätze. Und doch lag einem der Begriff "Kunst" auf den   
    Lippen, kam "Skulptur" in den Sinn, wenn man in den letzten Tagen durch den Wald
    ging.
    Und schöner als die größten Kunstwerke in Museen kommt hier das Rascheln der Blätter
    im Wind und unter unseren Füßen, der Warnruf der Eichelhäher, die beruhigende       
    Antwort der tapferen Meisen und der erdige Duft des Waldes als Teil dieser
    "Naturkunstwerke" dazu.
Da schaut doch ein Waldkrieger aus der Erde! Und dort eine verlorene Bischofsmütze!
Zarte Fadengespinste - Inspirationen für zeitgenössische Textilkunst?
 Derbe Holzskulpturen und filigrane Spitzenarbeiten...
Etwas Zeit für Naturschönheiten
wünscht Euch
Renee
 
 


Donnerstag, 8. Dezember 2016

Gut zugedeckt - Winterabdeckung von Töpfen

Neben den kleinen Töpfen mit empfindlichen Pflanzen, die längst im Winterquartier stecken, haben wir etliche große Kübel und Töpfe, die nicht zu bewegen sind. Jedenfalls nicht mit normalem Aufwand... Sie sind Behausung für Hosta und auch Taglilien, die so robust sind, dass ihnen Frost nichts ausmacht. Und auch die Gefässe sind frostfest.
Von daher wäre ein besonderer Winterschutz nicht nötig - aber das sähe schon sehr kahl aus ....
Ich habe diese Kübel unterschiedlich dekoriert - mit Absicht nicht ausgesprochen weihnachtlich, damit es länger "passt".
 
Am einfachsten ist die Abdeckung mit einem Kranz. Falls es Euch wie mir geht, dann habt Ihr Kränze im Überfluss. Und das Binden ist so einfach, da kann man immer noch was dazu basteln. In die Mitte kommen Zweige, Holzwolle, Zapfen oder ähnliches. Der Zierkürbis wird allerdings nach den ersten tiefen Frösten matschig...
Ganz klassisch ist ein Bund Tannenzweige, vielleicht auch mit einem schönen Band.
 
Aber geeignete Nadelbäume zum Schnitt von großen, dicht benadelten Zweigen gibt es in unserem Garten nicht. Nur Schnipsel von Heckenpflanzen wie Kirschlorbeer und Eibe. Das kann man aber auch gut verwenden, nur sollte es fixiert werden, damit der Wind nicht alles wieder davon trägt. Man könnte Kramben stecken, besser finde ich es mit Steinen und Dekosachen zu beschweren.
Jedes Jahr gibt es in den Gartencentern viele Gestecke, die, von Allerheiligen übrig geblieben, sehr stark im Preis reduziert sind. Wenn es nicht gar zu friedhofsmäßig ist, können sie auf einem Kübel lange was hermachen. Auf der Terrasse sieht das richtig chic aus.
Wie haltet Ihr es mit der Abdeckung von Kübelpflanzen, die nicht ins Haus kommen?
Mit herzlichem Gruß
Renee

 
 
 

 

 
 


Sonntag, 4. Dezember 2016

Nicht vergessen: Barbarazweige schneiden!

Kirschblüten zu Weihnachten? Warum nicht. Mit Barbara-Zweigen.
Traditionell werden heute am 4. Dezember von Obst- und Zierobstbäumen wie Kirsche sowie Apfel Zweige für die Vase geschnitten.
Wer zartes Blattgrün liebt, hat auch Freude mit Birken- oder Weidenzweigen.
Um zur Blüte zu kommen, brauchen die Zweige einen Kälteschock - den sie wohl in den meisten Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz bereits bekommen haben sollten. Wo dies noch nicht der Fall war, hilft ein Trick: Die Zweige einfach für eine "künstliche Frostnacht" in die Tiefkühltruhe legen.

Darauf achten, dass nicht durch zu warme Heizungsluft die Knospen vertrocknen. Lieber mal sprühen für etwas Luftfeuchte.

Der Name rührt vom heutigen Tag der Heiligen Barbara her.
Meine Glückwünsche allen Leserinnen mit diesem oder verwandten Namen zum Namenstag!

Nach einer Legende verfing sich ein Kirschzweig im Gewand der Heiligen Barbara auf dem Weg zum Kerker und in ihrer Zelle gab die pflanzenliebende Barbara dem Zweig immer Wasser, so dass er am Tag ihrer Hinrichtung Blüten zeigte.
Zum Glück teilen wir ihr Schicksal nicht.... 
Aber die Freude an so etwas Einfachem ist bestimmt gerade in der reizüberfluteten Vorweihnachtszeit nicht das Schlechteste.

Einen schönen 2. Adventssonntag
wünscht Euch
Renee


Mittwoch, 30. November 2016

Eisblumen - Der Winter meldet sich an!

Erst am 21. Dezember ist der astronomische Winteranfang und ohnehin waren die Tage im Dezember in den letzten Jahren ausgesprochen mild.
 
Und doch meldete sich der Winter, der vielerorts einen ersten Auftritt Anfang November mit Schnee hatte, hier in den letzten Tagen mit eisiger Kälte an. Ein Vorgeschmack auf die gärtnerisch unter Umständen schwierigen Monate Januar und Februar? Wir werden sehen...
 
Aber wir wollen lieber aus Zitronen Limonade machen und die schönen Seiten der klirrenden Frosttage sehen... nämlich die Eisblumen!

In meiner Kindheit gab es öfter diese bizarren Kristalle an den Fensterscheiben. Woran liegt es, dass sie heute nicht mehr so häufig zu sehen sind und wie entstehen Eisblumen überhaupt? Ich habe es nachgelesen:
Nötig sind Außentemperaturen unter 0° Celsius, eine hohe Luftfeuchte im Raum, Einfachverglasung (womit die Erklärung für die Seltenheit in heutiger Zeit gegeben ist) und sogenannte Kristallisationskeime wie Staub auf dem Glas. An diesen gefriert dann die überschüssige Feuchtigkeit der wärmeren Raumluft und die Eisblumen bilden sich.
 
Bedingungen, die unser Gartenhäuschen erfüllt. Ja, Asche (oder Hausstaub) auf mein Haupt - die Fenster haben jede Menge Kristallisationskeime....

 
Raureif, um den es sich genaugenommen auch bei den Eisblumen handelt, sieht man öfter: Nämlich auf den Pflanzen. Wie in Zucker getaucht trägt der Lavendel winzige Reif-Mützchen und die Heuchera- und Buchsblätter haben einen weißen Spitzenrand.

 
Die schönsten Eisblumen hat mir aber mein Mann mitgebracht.....
 
Ebenso hübsche Eisblumen wünscht Euch
Renee


Donnerstag, 24. November 2016

Kleine Advents-Bastelei

Die Zeit rast und schon stehen wir kurz vor der Adventszeit. Dieses Jahr bin ich zeitig dran und habe schon etwas gebastelt. Nichts anspruchsvolles, es ist alles ganz leicht und schnell fertig.
 
 
Zunächst einmal eine kleine Sternenkette. Gesehen habe ich eine ähnliche bei Tante Malis Gartenblog - ein ganz zauberhafter Blog.
Man braucht dazu nur hübsches Papier, dass nicht allzu dünn sein sollte, Schnur oder schmales Bändchen, Schere und Kleber. Um die Sterne hübsch auszuschneiden ist eine Vorlage hilfreich, ich habe mit einer Plätzchenbackform vorgezeichnet.
Ausschneiden, Kleber, draufpappen... es ist so einfach, die Fotos sind quasi selbsterklärend.
 
Der zweite Bastelvorschlag ist ein wenig "künstlerischer", aber keine Bange, auch dies ist ganz einfach: Weihnachtliche Kerzengläser mit Wachsmalerei
Vielleicht habt Ihr auch diese Duftkerzen im Glas und die Kerze verbraucht, das Glas aber aufgehoben? Wenn nicht - jedes andere Glas geht natürlich auch.
Mit Kerzenverzierstiften habe ich nun das zähflüssige Wachs in beliebigen Mustern auf die Gläser gemalt. Vorlagen können hinter das Glas mit Klebeband befestigt eine Hilfe bei komplizierteren Dekos sein. Der Malstift sollte rasch über das Glas geführt werden, das Wachs kommt ziemlich schnell aus dem Stift. Bei Patzern kann man sehr gut ein Wattestäbchen verwenden und damit "löschen". Die kleine Glaskunst braucht lange zum Trocknen. Wartet einen Tag bis zur Verwendung der Gläser und vor allem in der Zeit nicht gegen stippsen...
 
Der Vorteil ist, man kann das Wachs nach den Festtagen einfach ablösen und eine andere Deko malen (so werden aus Schneeflocken vielleicht Osterhasen...).
Das hat wirklich Spass gemacht, probiert es doch auch einmal!
Viel Freude am Nachbasteln
wünscht Euch
Renee


Freitag, 18. November 2016

Rezept gegen November-Blues: Zwiebeln vortreiben!

 
Draußen ist es jetzt schon ziemlich ungemütlich - auch wenn die Sonne sich kurz sehen lässt, die regnerischen Tagesabschnitte haben in letzter Zeit das Regiment übernommen. Dazu die Kürze der Tage, dunkel, dunkel und grau.
Ein Mittel nicht im November-Blues zu versinken ist das Vortreiben von Blumenzwiebeln. Den Frühling sozusagen herbei "basteln"....

Neben der herkömmlichen Methode, Blumenzwiebeln in Erde auszulegen, finde ich es sehr schön, die Zwiebeln in Wasser zu ziehen. Als "Substrat" für den Halt können Splitt oder Kieselsteinchen, Muscheln und Schneckenhäuschen verwendet werden. Ich habe mich für Glasmurmeln entschieden, weil sie so ein schillerndes Lichtspiel geben. Glas-Glanz gegen November-Grau!
Und damit die Glaskugeln auch gut zur Geltung kommen, werden sie in dekorative Glasgefäße gefüllt.
Die Zwiebeln oben drauf gesteckt, Wasser eingefüllt. Wichtig ist, dass der Zwiebelboden nicht im Wasser sitzt. Sonst fault es und hier habt keinen Spass dran... Also am besten 0,5 - 1 cm tiefer als die Zwiebeln sitzen, einfüllen.
Nächster Schritt: Die Gefäße dunkel und kühl (Keller, Vorratskammer..) aufstellen und ca. 2-3 Monate Dunkelhaft verhängen. Aber Wasser nachgießen nicht vergessen!
Dann sollten die Zwiebeln Wurzeln und Triebe gebildet haben. Nun dürfen sie wegen guter Führung ans Licht, sie brauchen es nun hell, damit es keine spillerigen Langtriebe werden.
Hier habe ich eine Mischung von Traubenhyazinthen in Schalen gesetzt. Die kleinen Zwiebeln keimen sehr schnell.
 
Für die blauen Hyazinthen musste es etwas größeres sein: Ein Sektkühler ist hier das Richtige. 
 
 
Und dann waren noch zwei Zwiebeln übrig.... genau richtig für die beiden Hyazinthengläser. Hiermit geht es am einfachsten. Mit Hütchen über der Zwiebel ist Dunkelheit garantiert. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Wasser während der Entwicklungszeit leicht ausgetauscht werden kann.
Bei den "Ersatzsubstraten" geht das nicht so einfach und wenn es nicht unbedingt wegen Eintrübung des Wassers nötig erscheint, gieße ich nur frisches Wasser nach.
 
Viel Spass beim Nachmachen
wünscht Euch
Renee
 



Freitag, 2. September 2016

Wasser marsch! - Hydrangea haben Durst!

Erst hörte der Regen gar nicht auf und nun ist es so trocken, dass man Regentänze aufführen würde, wäre es erfolgreich.
Also muss man selbst gießen... Leider ist das in den seltensten Fällen für einen ganzen Garten möglich. Es heißt Prioritäten setzen. Neben den Sommerblumen, Topfpflanzen und Neupflanzungen sind Hortensien diejenigen, die laut nach Wasser schreien. Man sieht es ihnen schnell an - der botanische Name "Hydrangea" (Hydro = Wasser) weist schon auf die Durstigkeit hin. Doch die Zuwendung lohnt sich. Ihre voluminösen Blüten halten lange in den Herbst hinein und lassen sich fabelhaft für Dekorationen trocknen.
Immer wieder gibt es neue Züchtungen. Wie zum Beispiel die "Magical"-Serie.
Aus dieser ist die Sorte "Coral", die es in "Pink" und in "Blue" gibt.
Bei "Pink" verfärben sich die Blüten von grün über rosa wieder nach grün, zum Saisonabschluß mit rosa Rändchen.

Bei "Blue" wechselt die Blütenfarbe von grün über blau/flieder wieder zu grün mit allen Zwischenschattierungen.
Spannend ist auch die Züchtung "Blueberry Chessecake". Sie wird nur etwa einen Meter hoch und ist gut frosthart. Erinnert tatsächlich an ein Körbchen Blaubeeren mit Käsekuchen-Krümmelchen oben drauf...

Auch die einfachen Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla) blühen herrlich und oft ist etwas schlichteres die bessere Wahl:
Mit einer einzigen Blüte hat man gleich einen ganzen Blumenstrauß!
Viele Gartencenter haben jetzt schon Abverkauf..... Ein schönes Hortensien-Schnäppchen wünscht Euch
Renee
 
 

 

Donnerstag, 25. August 2016

Späte Taglilien

Die Hauptblütezeit ist vorbei, aber es blühen immer noch Taglilien. Manche haben schon ihre zweiten Stiele geschoben, es sind "Reblooms", andere kommen jetzt erst in Gang.
Und bei der letzten Gruppe gibt es welche, die zufällig dieses Jahr spät sind, andere sind regelmäßig spät dran, sogenannte "late bloomers".

Dieses Jahr blüht bei mir gerade President Ronald Reagan (Smith, FR, 2006) noch sehr schön. Viele Knospen, die sich nur nach und nach öffneten, haben die Blütezeit lange gestreckt.


Pearl of Great Price (Korth-P. - Korth-L., 2010) ist ein zuverlässiger Nachblüher. Und hier sind die späten Blüten oft viel schöner, als die der ersten im Juli.

Bereits im Juli blühte Pearl Cove (Salter, 2001) üppig. Und nun gibt es eine Nachblüte, den Rebloom, mit vielen weiteren Stielen. Die Sorte blüht hier zuverlässig ein zweites Mal - und öffnet ihre Blüten selbst wenn die Nächte schon etwas kühler sind.

Immer spät, als eine der letzten, beginnt hier Ruffled Strawberry Parfait (Reckamp-Klehm, 2003) mit der Blüte. Tatsächlich ist sie bei der American Hemerocallis Society als "late" registriert.

Falls ihr aber späte Taglilien sucht und euch auf die Registrierungsangaben verlassen wollt.... lieber nicht. Denn entscheidend ist das örtliche Klima, dass die Blütezeiten sehr verändern kann.

Viele warme Spätsommertage
wünscht
Renee


Mittwoch, 17. August 2016

Fahr mal hin - Japanischer Garten Kaiserslautern


Der klassische japanische Garten bildet eine idealisierte Naturlandschaft ab – in Kaiserslautern durch die Umgestaltung bzw. Einbindung von ehemaligen Villengärten und ihrem Gehölzbestand wunderbar gelungen. Enorme Höhenunterschiede von etwa 20 Metern lassen den Garten wesentlich größer wirken und ermöglichen auch einen Wasserfall von 10 m Höhe!
Es führen gut begehbare Rundwege durch den Park, aber es gibt auch versteckte Winkel – schöne Fotomotive in Mengen…
Wasser ist ein ganz großes Thema. In den angelegten Teichen leben Kois, die nur zu gerne gefüttert werden. Hier kann man die Zeit vergessen…
Alter Baumbestand und Schnittgehölze umgeben einen Zen-Garten.
Ein original japanisches Tee-und Gästehaus, etwa aus dem Jahr 1900, dass ehemals in Tokio stand, ist eine weitere Besonderheit, hier finden auch Teezeremonien und Trauungen statt.
Der Garten ist von Ende März bis Ende Oktober geöffnet und unbedingt einen Besuch wert!
 


 
Hier findet Ihr den Japanischen Garten:
Japanischer Garten Kaiserslautern e.V.
Am Abendsberg 1
67657 Kaiserslautern

Einen schönen Tag wünscht Euch
Renee


Freitag, 12. August 2016

Draußen Regen - Drinnen Blumen!

Was macht man, wenn das Wetter einem einen Strich durch die Gartenpläne macht?
Wieder Regenwetter - wir hatten uns wohl alle den Sommer etwas anders gedacht....
Nicht mal raus gehen, etwas für die Vase schneiden, wollte ich heute. War mir alles zu nass. Und zu kalt. Also Pullover an und rein in den Blumenladen!
Was buntes, fröhliches. Ganz so bunt wurde es dann doch nicht, Gelb und Lila-Blau. Aber die Laune hebt es auf jeden Fall!
Auf dem Heimweg war es sogar trocken und so konnten ein paar Stiele von Rainfarn den Strauß ergänzen.

Als hilfreich hat sich ein kleines Werkzeug erwiesen, mit dem man Blumen anschneiden kann. Eine Art "Gurkenschälmesser" für Blumenstiele... Zu empfehlen!
Der Rainfarn (Tanacetum vulgare) blüht gerade an den Wegrändern - den könnte ich mir auch im Schnittblumen-Gärtlein vorstellen.... Eine sehr gut haltbare Vasenblume!
 

Und der Florist gibt Prärieenzian (Eustoma grandiflorum), hier in weiß und lila-blau, hinzu.
 

Was ist nur die blaue Dolde für eine Blume?...
 
Goldregen (Solidago) - den könnte man auch aus dem Garten oder von einer Brachfläche nehmen.
Und wenn es nun draußen weiter trübe sein will - dann ist der Sommer eben drinnen!
 
Macht euch die Freude in einem Blumengeschäft, beim Floristen, ein paar Blumen auszusuchen. Auch wenn man nur eine einzige Blüte kauft - man wird in der Regel gut beraten und die Atmosphäre, das Ambiente, ist oft sehr angenehm und inspirierend.
Nicht zu vergleichen mit dem aufs Band geworfenen Strauß vom Discounter...
 
Blumenfreuden statt Regentristesse
wünscht Euch
Renee
 






 

Donnerstag, 4. August 2016

Was blüht im August?

Karl Foerster, der berühmte Staudenzüchter, gab die Parole aus: Es wird durchgeblüht!
Ich finde zwar, dass es auch mal einen Monat geben kann, in dem weniger blüht. Oder dass Blätter ebenfalls sehr reizvoll sind. Aber wenn es nun Blüten sein sollen, so wird oft geklagt, dass der August ein "Blütenloch" darstellt - die Flaute nach den üppigen Juni-Juli-Monaten, bevor dann im Herbst Astern & Co das Ruder übernehmen.
Nun, es blüht aber doch einiges im August.
Hier in meinem Garten sind es vor allem die Flammenblumen, Phlox paniculata, in verschiedenen Sorten. Ebenso üppig blühen Hortensien, deren Blüten als Bälle, Rispen oder flache Dolden geformt sein können. Von cremeweiß über rosa, lila und nahezu blau - viele Möglichkeiten. Unverzichtbar sind Rudbeckien, allen voran die bewehrte Sorte "Goldsturm". Etwas Prachtscharte gefällig? Liatris spicata gibt es in Weiß und in Lila. Mit ihren hohen, schlanken Rispen sind sie wunderbare Begleiter zu Sonnenhut (Echinacea). Davon gab es in den letzten Jahren sehr viele Neuzüchtungen. Nicht alle haben sich davon als gut und dauerhaft erwiesen. Wenn man darauf achtet, dass es eine Sorte von Echinacea purpurea ist, ist die Gefahr die Staude zu verlieren geringer.
Prächtig sind auch die Orientalischen Lilien. Ihr Gastspiel ist kurz, aber berauschend - insbesondere der Duft. Aber Vorsicht! Ich weiß nicht, wie viele T-Shirts ich mir schon mit dem Pollen auf ewig verfärbt habe...
Ein paar Eindrücke:



So wird dann doch "durchgeblüht"....
Blütenreiche Tage
wünscht Euch
Renee